Altersrechner

Wie alt ist eine Person an einem bestimmten Tag? Dieser Rechner beantwortet das taggenau in vollendeten Jahren, Monaten und Tagen und nennt dazu die Gesamtzahl der gelebten Tage sowie das Datum des nächsten Geburtstags.

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Eingaben

Ihr Geburtstag im Format JJJJ-MM-TT.

Der Tag, für den das Alter berechnet wird. Voreingestellt ist heute; jedes vergangene oder künftige Datum ist möglich.

Ergebnis

Ergebnis
26 Jahre, 7 Monate, 10 Tage
Alter (vollendete Jahre)
26Jahre
Monate
7Monate
Tage
10Tage
Gelebte Tage insgesamt
9.719Tage
Nächster Geburtstag
1. Januar 2027

2000-01-01 → 2026-08-11

So wird gerechnet

FormelAlter = vollendete Jahre seit dem Geburtsdatum, zuzüglich restlicher Kalendermonate und Tage

Dieser Rechner gibt das Alter so an, wie es Behörden, Ärztinnen und Ärzte sowie nahezu jedes Formular verstehen: als Zahl der vollendeten Lebensjahre seit dem Geburtsdatum. Vollendet ist ein Jahr erst, wenn es tatsächlich abgelaufen ist. Wer am 15. Juni 2000 geboren wurde, hat am 14. Juni 2026 fünfundzwanzig Jahre hinter sich und befindet sich im sechsundzwanzigsten Lebensjahr – das Alter beträgt also 25. Einen Tag später, am 15. Juni 2026, ist dieses Jahr vollendet und das Alter springt auf 26. Aufgerundet wird nie, und ein laufendes Jahr zählt nicht mit.

Genau an dieser Grenze scheitern die meisten Kopfrechnungen. Die Differenz der Jahreszahlen – 2026 minus 2000 – stimmt nur, wenn der Geburtstag im laufenden Jahr bereits gefeiert wurde; davor liegt das Ergebnis ein Jahr zu hoch. Das klingt harmlos, hat aber praktische Folgen, denn Altersgrenzen sind fast immer auf vollendete Lebensjahre formuliert: die Volljährigkeit mit 18, Altersfreigaben, Tarifstufen in Versicherungen, Anspruchsvoraussetzungen bei Renten oder Kindergeld. Dieser Rechner behandelt die Grenze ausdrücklich – das Alter erhöht sich am Geburtstag selbst, nicht zum Jahreswechsel und nicht schon Tage vorher.

Das deutsche Recht regelt diese Zählweise ausdrücklich, und zwar an einer Stelle, die viele überrascht. Nach § 187 Abs. 2 BGB wird bei der Berechnung des Lebensalters der Tag der Geburt mitgerechnet. § 188 Abs. 2 BGB lässt eine so beginnende Frist mit Ablauf desjenigen Tages enden, der dem Geburtstag vorhergeht. Ein Lebensjahr ist damit bereits am Vorabend um 24 Uhr vollendet, weshalb das neue Alter ab 0 Uhr des Geburtstags gilt. Wer nach § 2 BGB mit Vollendung des 18. Lebensjahres volljährig wird, ist es also am Morgen des Geburtstags und nicht erst im Laufe des Tages. Auf ganze Kalendertage bezogen führt das zum selben Ergebnis wie die Anzeige dieses Rechners.

Ist die Zahl der vollendeten Jahre geklärt, wird der Rest in Monate und Tage zerlegt. Gezählt werden Kalendermonate, nicht starre Blöcke zu 30 Tagen – nur so bleibt die Rechnung über einen Februar und einen Juli hinweg stimmig. Die verbleibenden Tage werden vom letzten Monatsstichtag bis zum Stichtag gemessen. Ein Ergebnis wie „25 Jahre, 2 Monate, 6 Tage“ bedeutet also: fünfundzwanzig Geburtstage sind vergangen, seither sind zwei weitere Kalendermonate vollständig abgelaufen, und seit diesem Monatsstichtag sind sechs Tage vergangen.

Wer in Kalendermonaten rechnet, muss das Monatsende regeln, denn nicht jeder Monat hat den passenden Tag. Für eine am 31. Januar geborene Person gibt es im Februar überhaupt keinen entsprechenden Monatstag. Dieser Rechner setzt in solchen Fällen auf den letzten Tag des Zielmonats: Vom 31. Januar aus fällt der Ein-Monats-Stichtag auf den 28. Februar, im Schaltjahr auf den 29. Februar. Die Alternative wäre ein Überlauf auf den 3. März – dadurch würde die Monatszahl zurückspringen und ein offensichtlich falsches Ergebnis entstehen. Die Begrenzung auf den Monatsletzten hält jeden Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen bei genau einem Monat.

Diese Begrenzung ist keine Erfindung des Rechners, sondern steht so im Gesetz. § 188 Abs. 3 BGB bestimmt, dass eine nach Monaten bestimmte Frist mit Ablauf des letzten Tages des Monats endet, wenn im letzten Monat der maßgebende Tag fehlt. Genau dieser Fall tritt ein, wenn eine am 31. Januar geborene Person den Februar erreicht. Wer die Monatsangabe dieses Rechners neben eine Fristberechnung aus einem Vertrag oder einem Behördenschreiben legt, arbeitet damit mit derselben Regel und muss nicht zwischen zwei Zählweisen umdenken.

Dieselbe Regel beantwortet die klassische Schaltjahrfrage. Wer am 29. Februar 2000 geboren wurde, hat nur alle vier Jahre einen echten Geburtstag. In einem Gemeinjahr behandelt der Rechner deshalb den 28. Februar als Jahrestag, und das Alter erhöht sich an diesem Tag. Das entspricht der Handhabung der meisten Verwaltungssysteme, die niemanden länger jung rechnen als der Kalender es hergibt. Im Schaltjahr liegt der Geburtstag wie gewohnt auf dem 29. Februar; an der Rechnung ändert sich dadurch nichts.

Der angezeigte nächste Geburtstag liegt immer echt nach dem Stichtag. Fällt der Stichtag auf den Geburtstag selbst, verweist der Rechner auf das kommende Jahr und nicht auf denselben Tag. Das ist eine bewusste Entscheidung: Ein „nächster Geburtstag“, der bereits eingetreten ist, hätte null Tage Vorlauf und damit keinerlei Aussagekraft. Am Geburtstag sehen Sie deshalb in der Jahreszeile das neue Alter und in der Geburtstagszeile ein Datum zwölf Monate später – diese Kombination ist korrekt.

Neben dem Geburtstag selbst kennt der deutsche Alltag eine zweite Sorte Altersgrenze: den Stichtag. Ob ein Kind eingeschult wird, hängt nicht davon ab, wie alt es heute ist, sondern davon, ob es bis zu einem landesrechtlich festgelegten Stichtag das sechste Lebensjahr vollendet hat. Diese Stichtage sind Ländersache und liegen je nach Bundesland im Sommer oder im Herbst, sodass dasselbe Geburtsdatum in zwei Bundesländern zu verschiedenen Einschulungsjahrgängen führen kann. Dasselbe Muster begegnet Ihnen bei Kindergartenplätzen, bei Alterskohorten in Sportvereinen und bei Vorsorgeuntersuchungen. Tragen Sie in solchen Fällen nicht das heutige Datum in das Stichtagsfeld ein, sondern den Stichtag selbst.

Die Gesamtzahl der Tage zählt jeden Kalendertag vom Geburtsdatum bis zum Stichtag, Schalttage eingeschlossen. Sie ist überall dort nützlich, wo Monate und Jahre zu grob sind: bei Säuglingen, die in Lebenswochen erfasst werden, bei Aufenthalts- oder Fristenberechnungen, die auf Tage genau geführt werden, oder wenn Sie wissen möchten, wie viele Tage bis zu einer Altersgrenze bleiben. Da es sich um eine reine Tageszählung ohne Monatsarithmetik handelt, lässt sich dieser Wert auch am leichtesten mit einem Kalender überprüfen.

Zur Eingabe noch ein Hinweis: Die Felder verwenden das ISO-Format JJJJ-MM-TT. Im deutschen Alltag ist die Schreibweise 23.04.1990 üblich, doch für die Eingabe ist die ISO-Form eindeutig und international unmissverständlich, denn 03/04 wäre je nach Land der 3. April oder der 4. März. Der Stichtag ist mit dem heutigen Datum vorbelegt, lässt sich aber frei ändern. Liegt das Geburtsdatum nach dem Stichtag, rät der Rechner nicht, sondern meldet einen Fehler.

Am meisten bringt das Ergebnis, wenn Sie jede Zeile gegen die Regel lesen, um die es Ihnen gerade geht. Die vollendeten Jahre gehören zu jeder Altersgrenze, die Tageszahl zu allem, was taggenau gezählt wird, und der nächste Geburtstag sagt Ihnen, wie lange die aktuelle Antwort gilt. Liegt das Alter dicht an einer Grenze, tragen Sie den entscheidenden Termin selbst als Stichtag ein und lesen Sie das Ergebnis noch einmal. Maßgeblich ist immer das Alter an dem Tag, an dem die Regel angewandt wird, und das ist selten heute.

Häufige Fragen

Werde ich am Geburtstag selbst oder erst am Tag danach ein Jahr älter?
In diesem Rechner erhöht sich das Alter am Geburtstag selbst. Wer am 15. Juni 2000 geboren wurde, ist am 14. Juni 2026 noch 25 und am 15. Juni 2026 bereits 26. Das entspricht dem alltäglichen Sprachgebrauch und der Darstellung in den meisten Formularen. Für ganze Kalendertage führt diese Zählweise zum selben Ergebnis wie die juristische Betrachtung.
Ab wann genau ist man in Deutschland volljährig – schon um 0 Uhr am Geburtstag?
Ja. § 187 Abs. 2 BGB rechnet den Tag der Geburt bei der Berechnung des Lebensalters mit, und nach § 188 Abs. 2 BGB endet das Lebensjahr mit Ablauf des vorangehenden Tages. Das 18. Lebensjahr ist damit am Vorabend um 24 Uhr vollendet, sodass die Volljährigkeit nach § 2 BGB mit dem ersten Moment des Geburtstags eintritt. Auf die Uhrzeit der Geburt kommt es nicht an, allein der Kalendertag zählt.
Entspricht die Monatsrechnung dieses Rechners der Fristberechnung nach BGB?
An der Stelle, an der Rechner üblicherweise auseinandergehen, ja: § 188 Abs. 3 BGB verlangt bei fehlendem Monatstag das Fristende mit dem letzten Tag des Monats, und genau so rechnet dieses Werkzeug. Für eine förmliche Frist sollten Sie trotzdem den konkreten Fristbeginn prüfen, denn ob § 187 Abs. 1 oder Abs. 2 BGB einschlägig ist, hängt vom auslösenden Ereignis ab. Fällt ein Fristende auf einen Samstag, Sonntag oder Feiertag, verschiebt § 193 BGB es zusätzlich auf den nächsten Werktag; das Alter selbst verschiebt sich dadurch nicht.
Welches Alter hat eine am 29. Februar geborene Person in einem Gemeinjahr?
Der Rechner behandelt in Jahren ohne 29. Februar den 28. Februar als Jahrestag. Das Alter erhöht sich also am 28. Februar und nicht erst am 1. März. Diese Handhabung ist in der Verwaltung verbreitet und stellt sicher, dass pro Kalenderjahr genau ein Lebensjahr hinzukommt. In Schaltjahren gilt der 29. Februar wie gewohnt.
Warum zeigt der nächste Geburtstag an meinem Geburtstag ein Datum in einem Jahr?
Weil der nächste Geburtstag als der erste Jahrestag echt nach dem Stichtag definiert ist. Am Tag selbst ist der Geburtstag bereits eingetreten, der nächste liegt daher zwölf Monate später. Gäbe der Rechner den heutigen Tag zurück, stünde der Countdown auf null Tagen und wäre nutzlos. Dass der Geburtstag gezählt wurde, erkennen Sie am bereits erhöhten Alter in der Jahreszeile.
Wie werden die Monate bei einer Geburt am Monatsende gezählt?
In Kalendermonaten, wobei auf den letzten Tag kürzerer Monate begrenzt wird. Für eine am 31. Januar geborene Person liegt der Ein-Monats-Stichtag auf dem 28. Februar, im Schaltjahr auf dem 29. Februar, statt in den März überzulaufen. Ohne diese Regel würde die Monatszahl bei jedem kurzen Monat zurückspringen und die Aufteilung in Jahre, Monate und Tage wäre nicht mehr stimmig.
Kann ich mein Alter zu einem vergangenen oder künftigen Datum berechnen?
Ja. Der Stichtag ist mit dem heutigen Datum vorbelegt, lässt sich aber auf jedes Datum ab dem Geburtsdatum setzen. Mit einem Datum in der Vergangenheit prüfen Sie, wie alt jemand bei einem bestimmten Ereignis war; mit einem künftigen Datum, welches Alter zu einem Stichtag erreicht sein wird. Nur vor dem Geburtsdatum darf der Stichtag nicht liegen, da sonst ein negatives Alter entstünde.
Warum entspricht die Tageszahl nicht den Jahren mal 365?
Weil Schaltjahre etwa alle vier Jahre einen zusätzlichen Tag einfügen; im Mittel hat ein Jahr also etwas mehr als 365 Tage. Über 25 Jahre summiert sich das auf rund sechs zusätzliche Tage. Die Gesamtzahl der Tage zählt die tatsächlichen Kalendertage ab dem Geburtsdatum einschließlich aller Schalttage und ist deshalb der richtige Wert, wenn es taggenau sein muss.

Quellen

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Zuletzt aktualisiert: 2026-08-22

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